Das intestinale Mikrobiom

Bestimmte Bakterienarten im Darm fördern das Risiko für

 

Adipositas, Diabetes und Arteriosklerose

Das intestinale Mikrobiom ("Darmbakterien") besteht aus ca. 1.000 verschiedenen Arten von Bakterien, die essentiell für die Verdauung, Synthetisierung von Vitaminen und Aminosäuren sowie für die Stärkung des Immunsystems sind.

 

Jeder Mensch verfügt über eine individuelle Zusammensetzung der Darmbakterien. In Abhängigkeit von seiner Ernährungsweise lassen sich diese in drei Hauptgruppen (Enterotypen) unterteilen: Enterotyp 1 wird von Bacteroides dominiert, Enterotyp 2 von Prevotella sowie Enterotyp 3 von  Ruminococcus-Bakterien. Bei Abnahme der bakteriellen Vielfalt (Diversität) kann eine Dysbiose entstehen, die zu Erkrankungen wie Adipositas, Diabetes, entzündliche Darmerkrankungen, rheumatoide Arthritis, kardiovaskulären und neuropsychiatrischen Erkrankungen führen kann.

 

Symptome einer gestörten Darmflora können sein:

 

  • Wechsel von Durchfall - Verstopfung
  • Blähungen
  • allgemeines Unwohlsein
  • Müdigkeit
  • Heißhungerattacken
  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten...

 

Mittels einer hoch modernen Untersuchung kann die Artenvielfalt des intestinalen Mikrobioms analysiert und individuelle Risikoprofile ermittelt werden. Entsprechend erfolgt die Therapie mit Prä- und Probiotischen Substanzen. Ziel jeder Darmsanierung ist eine Wiederherstellung einer intakten Darmflora und Darmschleimhaut.

 

 

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